Gestern Abend diskutierten die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten aller Landtagsparteien รผber Wirtschaft, Bildung und Demokratie in SA.
Die letzte Publikumsfrage stellte Annemarie Sรถder (Barmer):
โ๐ช๐ถ๐ฒ ๐๐๐ฒ๐น๐น๐ฒ๐ป ๐ฆ๐ถ๐ฒ ๐๐ถ๐ฐ๐ต ๐ฑ๐ถ๐ฒ ๐๐น๐ถ๐ป๐ถ๐ธ๐น๐ฎ๐ป๐ฑ๐๐ฐ๐ต๐ฎ๐ณ๐ ๐ถ๐ป ๐ฆ๐ฎ๐ฐ๐ต๐๐ฒ๐ป-๐๐ป๐ต๐ฎ๐น๐ ๐ถ๐ป 10 ๐๐ฎ๐ต๐ฟ๐ฒ๐ป ๐๐ผ๐ฟ?โ
๐น Sven Schulze (CDU) sieht den Fachkrรคftemangel als grรถรte Herausforderung. Die Notfallversorgung mรผsse weiterhin wohnortnah sichergestellt werden, wรคhrend fรผr planbare Eingriffe lรคngere Wege zugunsten einer bestmรถglichen Versorgung akzeptabel seien.
๐น Ulrich Siegmund (AfD) sprach sich fรผr eine klare Trennung zwischen Notfallversorgung und spezialisierter Versorgung aus. Die notfallmedizinische Versorgung mรผsse flรคchendeckend und wohnortnah gesichert sein und Kliniken wieder in รถffentliche Hand รผberfรผhrt werden.
๐น Lydia Hรผskens (FDP) betonte die Bedeutung unterschiedlicher Trรคgerstrukturen sowie den Ausbau der Infrastruktur und Mobilitรคt. Fachkliniken mรผssten im Land erhalten bleiben, um auch kรผnftig eine hochwertige spezialisierte Versorgung zu gewรคhrleisten.
๐น Susan Sziborra-Seidlitz (Bรผndnis 90/Die Grรผnen) hob hervor, dass zeitkritische Notfรคlle wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Polytrauma in spezialisierte Zentren gehรถren. Sie sprach sich fรผr leistungsfรคhige Maximalversorger, eine gut gebรผndelte Rettungskette mit gemeinsamen Leitstellen (112/116117) sowie รผberwiegend ambulante Grundversorgung aus.
๐น Armin Willingmann (SPD) unterstrich die Bedeutung der beiden Universitรคtsklinika und der Maximalversorger fรผr Qualitรคt und Ausbildung. Angesichts von Fachkrรคftemangel und Finanzierungsproblemen werde nicht jede bestehende Struktur erhalten bleiben kรถnnen. Es mรผsse gelingen, internationale Fachkrรคfte im Land zu halten und die Finanzierung der Krankenhรคuser langfristig zu sichern.
๐น Hendrik Lange (Die Linke) stellte die wohnortnahe medizinische Versorgung in den Mittelpunkt. Er sprach die Landeskrankenhausgesellschaft, die Rรผckfรผhrung von Kliniken in รถffentliches Eigentum, die Fachkrรคftesituation sowie die Nutzung der Digitalisierung zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung an.
Es wurde deutlich, dass Fachkrรคftemangel, Finanzierung, die Sicherstellung einer flรคchendeckenden und hochwertigen Versorgung, Infrastruktur/Mobilitรคt sowie Digitalisierung und neue Versorgungsformen die zentralen Herausforderungen bleiben.
Mein Fazit: Die Zukunft der Gesundheitsversorgung in SA wird eines der entscheidenden Themen der kommenden Legislaturperiode sein. Die Herausforderungen sind bekannt โ entscheidend sind nun tragfรคhige Lรถsungen, die medizinische Qualitรคt, Erreichbarkeit und wirtschaftliche Tragfรคhigkeit miteinander verbinden.







