Knut Fรถrster und ich waren am 16.09.2026 bei der Mitgliederversammlung der Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt e. V. (KGSAN) in Halle.
Nach den Gruรworten von Prof. Dr. Wolfgang Schรผtte, Dr. Gรถsta Heelemann, Ministerin Petra Grimm-Benne, Jens Hennicke (MD), Tino Sorge (MdB) sowie Dr. Michael Mรถrsch (DKG) wurde der Vorstand neu gewรคhlt und der Jahresbericht des vergangenen Jahres vorgestellt.
Der VKLK gratuliert dem unverรคndert wiedergewรคhlten Vorstand der KGSAN und wรผnscht allen Akteuren fรผr die anstehenden Aufgaben viel Erfolg und Durchsetzungsvermรถgen. ๐
Die Veranstaltung bot gleichzeitig eine gute Gelegenheit, sich mit den Krankenhausvertretern รผber die aktuelle gesundheitspolitische Situation und die Herausforderungen der kommenden Jahre auszutauschen.
Ein Punkt wurde dabei besonders deutlich:
๐ช๐ฎ๐ ๐ฆ๐ฎ๐ฐ๐ต๐๐ฒ๐ป-๐๐ป๐ต๐ฎ๐น๐ ๐ต๐ฒ๐๐๐ฒ ๐ฏ๐ฒ๐๐ฐ๐ตรค๐ณ๐๐ถ๐ด๐, ๐ธรถ๐ป๐ป๐๐ฒ ๐ถ๐ป ๐ฑ ๐ฏ๐ถ๐ ๐ญ๐ฌ ๐๐ฎ๐ต๐ฟ๐ฒ๐ป ๐ฎ๐๐ฐ๐ต ๐๐ถ๐ฒ๐น๐ฒ ๐ฎ๐ป๐ฑ๐ฒ๐ฟ๐ฒ ๐๐๐ป๐ฑ๐ฒ๐๐นรค๐ป๐ฑ๐ฒ๐ฟ ๐ฏ๐ฒ๐๐ฐ๐ตรค๐ณ๐๐ถ๐ด๐ฒ๐ป.
Damit bietet sich fรผr Sachsen-Anhalt auch eine Chance: ๐ฉ๐ฒ๐ฟ๐๐ผ๐ฟ๐ด๐๐ป๐ด๐๐๐๐ฟ๐๐ธ๐๐๐ฟ๐ฒ๐ป ๐๐ป๐ฑ ๐ฃ๐ฒ๐ฟ๐๐ผ๐ป๐ฎ๐น๐ธ๐ผ๐ป๐๐ฒ๐ฝ๐๐ฒ ๐๐ ๐ฒ๐ป๐๐๐ถ๐ฐ๐ธ๐ฒ๐น๐ป, ๐ฑ๐ถ๐ฒ ๐ฎ๐น๐ ๐๐น๐ฎ๐๐ฝ๐ฎ๐๐๐ฒ๐ป ๐ฎ๐๐ฐ๐ต ๐ฎ๐ป ๐ฎ๐ป๐ฑ๐ฒ๐ฟ๐ฒ๐ฟ ๐ฆ๐๐ฒ๐น๐น๐ฒ ๐ณ๐๐ป๐ธ๐๐ถ๐ผ๐ป๐ถ๐ฒ๐ฟ๐ฒ๐ป ๐ธรถ๐ป๐ป๐ฒ๐ป.
Mit der Zuweisung der Leistungsgruppen wird es nun konkreter. Das nรคchste Ziel muss sein, gemeinsam einen Umsetzungsfahrplan fรผr 2027 zu entwickeln.
Dabei stehen wir vor einem Spannungsfeld:
โก๏ธ Wir wollen eine hochwertige medizinische Versorgung sicherstellen.
โก๏ธ Gleichzeitig muss diese Versorgung erreichbar, finanzierbar und personell leistbar sein.
Besonders deutlich wird das beim Thema Konzentration:
Einerseits sollen hochkomplexe Leistungen konzentriert werden, um Qualitรคt und Patientensicherheit zu stรคrken. Andererseits mรผssen kurze Wege und eine wohnortnahe Versorgung gewรคhrleistet bleiben.
Eine Einheitslรถsung wird es dafรผr nicht geben.
Regionale Besonderheiten mรผssen berรผcksichtigt werden โ ebenso wie Grenzgebiete zu anderen Bundeslรคndern und die dort bestehenden Versorgungsstrukturen.
Und dabei bedeutet Standorterhalt durchaus:
โข eine Verรคnderung des Leistungsspektrums
โข den Ausbau ambulanter Angebote
โข eine Stรคrkung der geriatrischen Versorgung
โข den Ausbau von Kooperationen
โข und damit eine andere, regional passende Form der Versorgung.
Aus meiner Sicht liegt genau hier die Chance: Nicht jeden Standort nach dem gleichen Muster entwickeln, sondern gemeinsam Lรถsungen schaffen, die zur jeweiligen Region, zu den vorhandenen Strukturen und zu den verfรผgbaren personellen Ressourcen passen.







